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Österreichs verpasste Chance! - Welche Folgen für die Wirtschaft?
Sind Menschenrechte Österreich gleichgültig?
Bereits im Jahr 2011 verabschiedete der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen einstimmig die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte (UN Guiding Principles on Business and Human Rights). Sie beruhen auf drei zentralen Säulen:
- der staatlichen Schutzpflicht,
- der unternehmerischen Verantwortung zur Achtung der Menschenrechte sowie
- dem Zugang zu wirksamer Abhilfe für Betroffene.
Ergänzt werden diese Leitprinzipien durch internationale Menschenrechtsabkommen, die Europäische Menschenrechtskonvention sowie die Aktivitäten des Europarates und der Europäischen Kommission.
Mit der Verabschiedung der UN-Leitprinzipien wurden alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union – darunter auch Österreich – seit 2011 aufgefordert, nationale Strategien zur Umsetzung zu entwickeln. Zahlreiche Staaten haben daraufhin Nationale Aktionspläne Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) eingeführt und entwickeln diese kontinuierlich weiter. Deutschland arbeitet derzeit bereits an seinem zweiten Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte für den Zeitraum 2026 bis 2031.
Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, welchen Stellenwert Menschenrechte in Österreich aktuell im wirtschaftlichen Handeln und in der politischen Umsetzung einnehmen. Ebenso stellt sich die Frage, welche Auswirkungen eine seit 2011 diese sehr zurückhaltende Umsetzung internationaler Menschenrechtsstandards auf die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs sowie auf seine Rolle innerhalb der Europäischen Union und der Vereinten Nationen konkret haben könnte. Wie lange lässt sich die UN und EU noch konsequenzlos darauf ein?
Mit FairTOP3 wurde Österreich aktuell ein verifiziertes Menschenrechts- und Compliance-System vorgestellt, das Unternehmen bei der praktischen Umsetzung der Anforderungen der UN-Leitprinzipien und europäischer Standards unterstützen soll. Eine weitergehende Befassung oder Umsetzung dieses Ansatzes seitens Österreich ist bislang jedoch nicht erfolgt.
Welche wirtschaftlichen, politischen oder internationalen Folgen sich daraus jetzt langfristig ergeben können, bleibt die entscheidende offene Frage. Sicher ist jedoch: Menschenrechte sind längst nicht mehr nur ein gesellschaftspolitisches Thema. Sie entwickeln sich zunehmend zu einem Standort-, Wettbewerbs- und Vertrauensfaktor für Staaten und Unternehmen gleichermaßen.

Bundesprogramm Deutschlands Punkt 29: zweiter NAP 2026 - 2031
Österreichs verpasste große Chance! - Jetzt Chance anderer Länder!
Execution Beats Strategy 2026
Österreichs Fachkräftestrategie 2026 - Lösung Fachkräftemangel - Technologie - Menschenrechte
Für Österreich wurde ein umfassendes Lösungskonzept entwickelt und Vertreterinnen und Vertretern verschiedener politischer Parteien vorgestellt. Hierzu fanden persönliche Gespräche statt, unter anderem im Sommer 2026 im Bundeskanzleramt in Wien.
Das Konzept verfolgt das Ziel, Österreich als europäische Vorreiternation bei der nachhaltigen Lösung des Fachkräftemangels – insbesondere im Gesundheitswesen – zu positionieren. Im Mittelpunkt stehen die kurzfristige Entlastung der bereits heute stark belasteten Beschäftigten in den Mangelberufen, die langfristige Sicherung der gesundheitlichen Versorgung der Bevölkerung sowie die Wiedergewinnung der Attraktivität dieser Berufe für junge Menschen in Österreich.
Darüber hinaus verbindet das Konzept moderne Ansätze der internationalen Fachkräfteentwicklung mit Zukunftstechnologien wie Telemedizin und Künstlicher Intelligenz. Gleichzeitig zeigt es einen praktischen Weg auf, die seit 2011 bestehenden Vorgaben der Vereinten Nationen und der Europäischen Union zu Wirtschaft und Menschenrechten in einem ganzheitlichen System umzusetzen.
Das Modell geht dabei weit über eine nationale Lösung hinaus. Durch seine Skalierbarkeit könnte es als europäisches Referenzmodell dienen und eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten fördern. Anstelle eines gegenseitigen Wettbewerbs um Fachkräfte würde ein gemeinsamer Ansatz zur Entwicklung internationaler Fachkräfte entstehen. Gleichzeitig eröffnen sich Möglichkeiten, Investitions- und Entwicklungskosten über internationale Kooperationen teilweise zu refinanzieren.
Mit einem solchen Modell hätte Österreich die Chance, sowohl im Bereich der internationalen Fachkräftegewinnung als auch bei der praktischen Umsetzung der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte eine sichtbare Vorreiterrolle in Europa einzunehmen.
Bedauerlicherweise wird dieses Konzept derzeit von österreichischer Seite nicht weiterverfolgt. Aus Sicht der Initiatoren bleibt damit eine Chance ungenutzt, innovative Lösungen für den Fachkräftemangel, die Gesundheitsversorgung und die Umsetzung internationaler Menschenrechtsstandards miteinander zu verbinden.
Österreichs verpasste große Chance!
Telemedizin 2.0 - The Next Level - Österreich
Für Österreich wurde eine praktische und effizient sowie sofort umsetzbare Lösung für die Telemedizin entwickelt, die jederzeit in der Praxis umgesetzt werden kann.
Die Lösung wurde Österreich vorgestellt, aber ein Interesse an einer Umsetzung wurde nicht signalisiert. Deshalb haben jetzt andere Länder in Europa die Chance, hier eine Vorreiterrolle zu übernehmen und das Projekt gemeinsam mit uns umzusetzen.
Das umfangreiche Detailkonzept zu diesem Grobkonzept wird letztlich für sich selbst sprechen und überzeugen.


Österreichs praktische Lösung im Fachkräftemangel!
Der Vergleich zwischen Indien und Österreich bei den WorldSkills 2024 in Lyon – den „Olympischen Spielen der Berufe“ – zeigt eindrucksvoll die hohe berufliche Kompetenz und Leistungsfähigkeit Indiens. Unserer Basis zur Fachkräftelösung für Österreich!
Bei den WorldSkills, den „Olympischen Spielen der Berufe“, ist Indien inzwischen in mehr Disziplinen als Österreich angetreten und hat eine größere Anzahl qualifizierter Fachkräfte entsendet. In diesem internationalen Wettbewerb wird die Leistungsfähigkeit praktischer beruflicher Kompetenzen auf Weltniveau gemessen. Die Ergebnisse bestätigen damit auch die praxisorientierte Bildungsqualität Indiens – ein Potenzial, das für Länder wie Österreich besonders relevant ist, die in zahlreichen Berufen einen akuten Fachkräftemangel verzeichnen.
Indien ist inzwischen in der deutschen Vergleichbarkeitsdatenbank ANABIN für Bildungsabschlüsse und Hochschulstandards unter allen außereuropäischen Ländern mit Abstand am stärksten vertreten. Das bedeutet eine besonders hohe Vergleichbarkeit indischer Qualifikationen mit deutschen Abschlüssen. Diese Entwicklung betrifft mittlerweile auch praxisnahe Ausbildungswege, etwa den Bachelor of Nursing aus Indien, der umfangreiche Elemente dualer Ausbildung enthält.
Bereits seit 2017 hat Indien begonnen, duale Ausbildungssysteme systematisch auszubauen. Dabei wurden beispielsweise Schweizer Qualitätsstandards in Berufsgruppen wie Metalltechnik, Elektrotechnik und Tischlerei integriert. Von diesen praktischen Erfahrungen kann inzwischen auch das Ausland – etwa Österreich – profitieren.
Ein Vertreter der Industrie- und Handelskammer (IHK) aus Deutschland hat sich mit uns persönlich vor Ort von der Qualität dieser Ausbildungsprogramme überzeugt und gemeinsam mit uns auch die indische Berufsbildungszertifizierungsbehörde NCVET besucht. Die Ausbildung in Indien erfolgt dabei mit österreichischen bzw. europäischen Werkzeugen, Maschinen und Sicherheitsstandards. Dadurch können Fachkräfte ohne lange Anlernphasen direkt industriefähig („industry-ready“) in den Arbeitsmarkt starten.
Das schafft eine Win-win-Situation für Arbeitgeber, Kunden und Fachkräfte: Unternehmen erhalten qualifizierte Mitarbeitende, Fachkräfte profitieren von anerkannten Ausbildungsstandards, und Kunden von hoher Arbeitsqualität. Dass dadurch traditionelle Geschäftsmodelle – etwa von Sprachschulen oder Bildungsinstituten in Europa – teilweise unter Druck geraten, ist vergleichbar mit Entwicklungen im Outsourcing oder in der internationalen Produktion und löst dadurch deren eigene Fachkräfteproblematik.
Indien auf Basis österreichischer Qualitätsstandards ist somit eine nachhaltige Grundlage für qualifizierte Fachkräftegewinnung und erfolgreiche Integration.
Diplomierte Gesundheits- und KrankenpflegerInnen
Pflegefachassistentin
Pflegeassistentin
Ärzte und Ärztinnen aus Indien in der ganzen Welt mit ISMC am Beispiel:
Rajasthan ist etwa 4× so groß wie Österreich und hat fast 9× so viele Einwohner.
ISMC nutzt ein starkes globales Netzwerk von indischen Ärzten aus den USA, Großbritannien, den VAE, Australien, Singapur und Indien, einschließlich Fachkräften, die mit führenden Institutionen wie dem Johns Hopkins Hospital, der Cleveland Clinic, dem Rashid Hospital, dem Mount Elizabeth Hospital und dem AIIMS verbunden sind. Darüber hinaus bezieht ISMC die Erfahrung indischer Ärzte, die bereits in Deutschland tätig sind, als Mentoren und Integrationspartner ein, um eine reibungslosere Eingewöhnung internationaler Fachkräfte zu unterstützen.
Durch seinen Ansatz in Beratung, Koordination und Netzwerkvermittlung unterstützt ISMC ein strukturiertes Onboarding, fachliche Abstimmung sowie die langfristige Integration internationaler Ärzte, die gemeinsam zukünftig mit österreichischen Medizinern arbeiten, um Qualität und eine angemessene Versorgung sicherzustellen.
Dieses Modell ermöglicht eine skalierbare und nachhaltige Lösung zur Stärkung der medizinischen Fachkräftebasis in Österreich und fördert gleichzeitig die globale medizinische Zusammenarbeit.


ISMC
Fachkräfteabkommen mit Bundesstaat Rajasthan & Doctors of Rajasthan International
ISMC ist Vorreiter bei der Entwicklung eines offiziellen Fachkräfteabkommens mit dem indischen Bundesstaat Rajasthan, in enger Zusammenarbeit mit der dortigen Regierung, der offiziellen Diaspora aus Rajasthan in Deutschland sowie dem Ministerpräsidenten des Bundesstaates.
Darüber hinaus hat die Regierung von Rajasthan ihre im Ausland tätigen indischen Ärzte weltweit über die Organisation „Doctors of Rajasthan International (DORI)“ offiziell vernetzt. Der Managing Director von ISMC, Herr Hargovind Singh Rana, ist Generalsekretär von DORI und spielt eine zentrale Rolle in diesem internationalen Netzwerk.
Da auch andere indische Bundesstaaten ihre Ärztenetzwerke im Ausland über vergleichbare Strukturen organisieren, verfügt ISMC über einen einzigartigen Zugang zu einem breiten, vertrauenswürdigen Netzwerk indischer Mediziner weltweit. Dadurch positioniert sich ISMC als verlässlicher Partner für die internationale Zusammenarbeit mit Ärzten aus Indien.

TELEMEDIZIN in Indien steigt um 20,42% bis 2034
ISMC ist ein geprüfter und etablierter Partner zahlreicher führender indischer Konzerne im Bereich Outsourcing und unterstützt deren Aktivitäten in Deutschland und Europa. Durch diese langjährige Zusammenarbeit verfügt ISMC über nachweisliches Know-how in der Umsetzung komplexer Projekte unter Einhaltung höchster europäischer Datenschutzstandards – insbesondere im sensiblen Bereich von Sozial- und Gesundheitsdaten.
Im Unterschied zu vielen Marktteilnehmern basiert die Expertise von ISMC nicht auf theoretischen Konzepten, sondern auf über 20 Jahren praktischer Erfahrung in der erfolgreichen Begleitung internationaler Projekte innerhalb etablierter Konzernstrukturen.
Dieses fundierte Erfahrungswissen bildet auch die Grundlage für innovative Lösungen im Gesundheitsbereich. Insbesondere im Bereich der Telemedizin eröffnet sich dadurch ein erhebliches Potenzial: Indische Ärztinnen und Ärzte mit anerkannter (nostrifizierter) Qualifikation in Österreich können als integraler Bestandteil einer kosteneffizienten und qualitativ hochwertigen Versorgung eingesetzt werden.
Durch die Verbindung von internationaler Fachkräfteintegration und digitalen Versorgungsmodellen leistet ISMC einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entlastung und Weiterentwicklung des österreichischen Gesundheitssystems.
Strategische Gesundheitsberatung mit Fokus auf Österreich
Health Care Strategy Management & Consulting
Das österreichische Gesundheitssystem zählt zu den leistungsfähigsten in Europa – geprägt durch die enge Zusammenarbeit von Sozialversicherungsträgern, Ländern und Leistungserbringern. Gleichzeitig stehen Organisationen vor großen Herausforderungen: steigende Kosten, demografischer Wandel, Fachkräftemangel, Digitalisierung und regulatorische Anforderungen.
Health Care Strategy Management & Consulting unterstützt die Politik, Krankenhäuser, Gesundheitsdienstleister, Investoren und öffentliche Einrichtungen dabei, diese Herausforderungen strategisch und nachhaltig zu meistern.
Unser Leistungsportfolio
1. Strategische Positionierung & Transformation
- Entwicklung nachhaltiger Gesundheitsstrategien
- Markt- und Wettbewerbsanalysen im österreichischen Kontext
- Organisationsentwicklung und Restrukturierung
- Begleitung von Fusions- und Kooperationsprojekten
2. Performance- & Prozessoptimierung
- Effizienzsteigerung klinischer und administrativer Prozesse
- Lean-Management im Krankenhaus
- Kosten- und Ertragsoptimierung
- KPI-Frameworks & Controlling-Strukturen
3. Digitalisierung & Innovation
- Entwicklung von Digital-Health-Strategien
- Implementierung von eHealth-Lösungen
- Prozessdigitalisierung & Automatisierung
- Telemedizin- und Versorgungsmodelle
4. Public Health & Versorgungsplanung
- Regionale Versorgungsanalysen
- Bedarfsplanung und Strukturkonzepte
- Ambulantisierung & integrierte Versorgung
- Schnittstellenmanagement zwischen stationär und ambulant
Erfolgreiche Strategieberatung berücksichtigt:
- Regulatorische Rahmenbedingungen (Finanzierungsmodelle, Leistungsplanung)
- Landesgesundheitsfonds und Zielsteuerungsverträge
- Private und öffentliche Trägerstrukturen
- EU-rechtliche Entwicklungen und Qualitätsvorgaben
Ihr Mehrwert
✔ Fundierte Marktkenntnis in Österreich
✔ Evidenzbasierte Entscheidungsgrundlagen
✔ Umsetzungsorientierter Beratungsansatz
✔ Nachhaltige Performance-Steigerung
✔ Vernetzung mit relevanten Stakeholdern
Mission
Wir verbinden Strategie, Management und operative Exzellenz, um Gesundheitsorganisationen in Österreich zukunftssicher, wirtschaftlich stabil und patientenorientiert zu unterstützen.

Österreich ist Vorreiter in MOBILITÄT mit SICHERHEIT im Verkehr in INDIEN
ISMC und LSC treffen mit HE-India Pvt. Ltd. und TECVIA in 2024 in Europa.
